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Es kommt immer wieder vor, das Leute mich fragen;

“Warum fährst du denn eine Moto Guzzi ?”

 

 

Dies kann man nicht in einem Satz erklären, denn ich denke hier kommt noch viel Philosophie (meine Guzzi Philosophie) mit ins Spiel.

Wenn man so wie ich, sich nicht unbedingt mit einem Japanischem Standart allerlei identifizieren kann und deshalb vielleicht eher etwas sucht das eben nicht jeder andere fährt, bleibt nur noch wenig im Modellangebot der Motorräder übrig.

Als Widereinsteiger in den besten Jahren, sah mein Pflichtenheft folgendermassen aus:

Leistung / Cruising ist angesagt, also keine Sportmaschine.

Unterhalt / günstig, langlebig und stabil.

Technik / einfach und überschaubar, keine Elektronik, die lange Winterzeit soll auch meine Schrauberwünsche erfüllen.

Zuverlässigkeit /  kein Schwerpunkt, eine gewisse “Spannung” beim fahren kann/soll sein. Nicht nur irgendwo ankommen, eher “der Weg ist das Ziel”.

Ergonomie / entspanntes, aufrechtes gemütliches fahren, Windschutz.

Optik / Ein Modell das nicht jedermann hat, also keine BMW oder Harley.
 

Ich habe mich aus folgenden Gründen für eine Moto Guzzi California entschieden.

die Faszination, weil bei einer Guzzi eine Kraftquelle “Werkelt” die schon in den sechziger Jahren entwickelt wurde.

ein Motorenkonzept das sich somit nach bald 50 Jahren (Markteinführung der V7) grundlegend wenig verändert hat. Mit dieser Betagten, oder Bodenständigen V-2 Antriebs Technik, besteht auch Grund zur Freude für Schrauber.

mit ihren 280 Kilo ist sie für geniesserische Langstreckenfahrer ein grundsolider Reisepanzer, aber trotzdem mit einer Kraftentfaltung die sich durchaus mit einem Diesel Traktor vergleichen lässt.

und vielleicht auch, weil es eine Art Europäische Harley ist.

 

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